Betroffene berichten

Liebe Damen, die Sie noch Patientinnen sind oder waren: um Ihnen Mut zu machen präsentiere ich Ihnen auf meiner Webseite die Geschichten meiner betroffenen Kundinnen… vielleicht schreiben auch Sie hier schon bald Ihre eigene Geschichte auf und helfen so, anderen MUT zu machen!

 

1994 hatte ich im Frühjahr selbst einen erbsengroßen Knoten in der linken Brust ertastet. Mein damaliger Gynäkologe diagnostizierte zunächst eine harmlose Zyste, die dann im weiteren Verlauf im Herbst mal operiert werden sollte, sofern sie sich nicht von selbst auflösen würde. Das gefiel mir nicht so richtig und ich beschloss mir eine zweite Meinung einzuholen. Der zweite Arzt war sofort etwas beunruhigt und forderte mich auf, den Knoten kurzfristig operativ entfernen zu lassen.

Die Operation fand dann schon im Juli 1994 statt und ich erhielt das erste Mal mit 32 Jahren die Diagnose Brustkrebs. Zum Glück hatte der Tumor noch nicht gestrahlt. Der Tumor wurde brusterhaltend operiert und es folgte lediglich ein 30-tägige Strahlentherapie.

Nachdem ich wieder genesen war, habe ich mein gewohntes Leben wieder aufgenommen. 1997 habe ich dann geheiratet, einen Sohn bekommen und mit meiner Familie ein Haus gebaut. Danach folgten bis 2002 immer mal auf Grund auffälliger Lymphknoten Operationen an beiden Achseln, die jedoch keinen Befund brachten.

2012 nach fast 18 Jahren ertastete ich dann zum zweiten Mal in der linken Brust einen auffalligen Knoten. An meinem Geburtstag fand eine Stanzbiopsie statt und ein paar Tage später stand es fest. Ich hatte wieder Brustkrebs. Diesmal jedoch eine weitaus aggressivere Form als beim ersten Mal. Es folgte eine Brustamputation mit sofortigem Wiederaufbau durch Einlage eines Silikonimplantates. Diesmal wurde ich in einem zertifizierten Brustzentrum behandelt. Dort wurde in der sogenannten Tumorkonferenz die weitere Strategie im Kampf gegen den Krebs festgelegt. Daraus resultierte eine Chemotherapie mit anschließender fünfjähriger Einnahme eines Aromatasehemmers. Die Operationen und die Therapie habe ich weitestgehend problemlos überstanden.

Im Laufe der vergangenen Jahre war vermehrt in meiner Verwandtschaft zu Brustkrebs gekommen. Daraufhin habe ich in Abstimmung mit meinen Ärzten einen Gentest machen lassen, der mir bestätigte, dass ich an  genetisch bedingten Brustkrebs erkrankt bin. Das hatte ich mir schon gedacht und ließ mich daraufhin eingehend beraten.

Seit 2012 hatte ich dann immer mal wieder Entzündungen in der erkrankten Brust, die jedesmal eine  Antibiotikagabe erforderten. 2015 ließ ich auf Grund des erhöhten Risikos für Eierstockkrebs auch die Eierstöcke operativ entfernen. Im selben Jahr hatte sich in der linken Brust eine Kaspelfibrose gebildet, die einen Implantatwechsel erforderte. Also wieder eine erneute Operation. In derselben Operation ließ ich auch aus der rechten Brust das Brustdrüsengewebe entfernen und auch hier ein Implantat setzen, um das genetische Restrisiko erneut an Krebs zu erkranken deutlich zu reduzieren. Mittlerweile waren schon 3 Tanten, 1 Onkel, 1 Cousine verstorben und 3 weitere meiner Cousinen an Brustkrebs erkrankt.

Danach hatte ich fast zwei Jahre Ruhe und alles war wieder bis auf ein paar Entzündungen in der Brust normal. Im November 2016 erhielt ich dann jedoch nach einer erneuten Entzündung in der Brust die Diagnose, dass ich auf Grund der 1994 durchgeführten Bestrahlung einen irreparablen Strahlenschaden an der Brusthaut habe. Dies könnte dazu führen, dass Keime durch die mittlerweile dünne Hautschicht (Perforation der Haut) in meinen Körper wandern könnten, was zu großen Komplikationen führen könnte. Was bedeutet, dass der komplette Brustaufbau auf der linken Seite operativ wieder entfernt werden musste. Als Alternative entschloss ich mich zu einem erneuten sofortigem Aufbau der Brust. Diesmal jedoch zu einer Operation mit Eigengewebe, sprich zu einer sogenannten Rückenlappenplastik, bei der eine großes Stück Haut und Rückenmuskel nach vom umgeklappt und zur neuen Brust geformt wird. Zusätzlich wird zur Angleichung der Brustgröße eine Implantat unter den Lappen platziert. In der rechten Brust hatte sich mittlerweile nun auch eine Kapselfibrose gebildet. Diese ließ ich in derselben Operation entfernen und erneut ein Implantat setzen. Auch diese Operation wie auch alle vorangegangenen habe ich gut überstanden.

Bei dem wiederholten Brustaufbau fehlte nur noch auf der rechten Brust das sogenannte I-Tüpfelchen, nämlich die Brustwarze die ja schon 2012 bei der Amputation mit entfernt wurde.

Hier suchte ich lange nach einer akzeptablen Möglichkeit der Rekonstruktion. Bei meiner Recherche bin ich dann auf Frau Marlene Schmidt gestoßen. Die von ihr angewandte Mikropigmentierung schien mir eine geeignete Möglichkeit das natürliche Aussehen meiner Brust wiederherzustellen. Anfang 2019 ließ ich mich von Frau Schmidt beraten und sprach dann mit meiner Krankenkasse, welche die Kostenübernahme ablehnte. Anschließend wurde ich bei einen plastischen Chirurgen vorstellig, dessen Kosten die Krankenkasse ohne Bedenken übernehmen wollte. Dieser hat mich jedoch nicht wirklich überzeugen können, dass ich bei ihm das für mich erwünschte Ergebnis erzielen würde.

Auf Grund der vorherigen umfangreichen Beratung, der langjährigen Erfahrung und der vielen positiven Referenzen hatte mich doch Frau Schmidt überzeugt bei ihr in den richtigen Händen zu sein. So habe ich nun im Herbst dieses Jahres wieder mit Frau Schmidt Kontakt aufgenommen und die Mikropigmentierung, die in 2-3 Schritten erfolgt, vornehmen lassen. Schon nach dem 1. Behandlungsschritt bin ich von dem Ergebnis begeistert und freue mich, dass ich mich zu diesem Schritt entschlossen haben. Geld ist dann eben doch nicht alles.

Ich habe vollstes Vertrauen zu Frau Schmidt und weiß eigentlich schon heute vor Abschluss der nächsten Behandlungsschritte, dass ich keine bessere Entscheidung hätte treffen können.

Vor fünf Jahren wurde bei mir die Diagnose „Brustkrebs" gestellt und meine linke Brust musste amputiert werden. Die Mamille wurde entfernt. Danach kam die Zeit der Chemotherapie und Bestrahlungen, und nach eineinhalb Jahren konnte die Brust neu aufgebaut werden. Im Jahr darauf wurde eine winzige Mamille aus Eigengewebe neu aufgebaut, und in diesem Jahr lernte ich auch Marlene Schmidt kennen. Vor drei Jahren hat sie dann mit einer Pigmentierung meine Brustwarze und den Warzenhof optisch neu erstellt. Das ist hervorragend gelungen. Obwohl der plastische Eindruck natürlich fehlt, sieht das Ergebnis total echt aus.

Ich habe diese Eingriffe, den Brustaufbau und die Pigmentierung, nur für mich gemacht, für meine Seele und mein Ego. Danach bin ich wieder ein bisschen aufrechter gegangen. Können Sie sich vorstellen dass ich mich vorher innerlich und äußerlich total minderwertig gefühlt habe? Damals habe ich den Arzt gewechselt und bin zu einer Frauenärztin gegangen, denn ich war der Meinung, dass ein Mann meine Gedankengänge gar nicht nachvollziehen kann. Nach der Brustamputation musste ich mit Kissen und Einlagen zurechtkommen, aber damit fühlt man sich verkleidet. Ich habe an mir selbst erfahren, wie wichtig es ist, gute Perücken zu haben, und dass man schon vor der Therapie, schon bevor man die Haare verliert, Augenbrauen und Wimpern durch Permanent Make up nachzeichnen lassen sollte, um nicht entstellt, sondern „normal" und gut auszusehen. Und wenn ich weiß, dass ich gut aussehe, wirkt sich das schließlich auch auf die Psyche aus.

Nach dem Brustaufbau und der Pigmentierung habe ich mich dann als Frau wieder komplett und viel wohler gefühlt. Da wurde ganz viel Positives freigesetzt. Wenn ich mich jetzt sehe, fühle ich mich gut und gleich ein wenig gesünder. Die Pigmentierung, die übrigens von der Krankenkasse bezahlt wurde, war eine „Investition", die mich äußerlich bereichert und mir den Kopf viel freier gemacht hat."

Frau Schmidt hat mit sehr viel Herzblut meine woanders nur inkomplett vorgenommene Brustwarzen-Pigmentierung perfekt und aufwändig zu Ende gebracht und mich dadurch sehr glücklich gemacht. Vom ersten Gespräch bis zur Nachbetreuung stimmte einfach alles und ich habe mich jederzeit sehr wohl gefühlt. Vielen lieben Dank!

„Ich habe jahrelang unter meiner großen, schweren Brust gelitten, so dass ich mich vor zwei Jahren zu einer Reduktionsoperation entschlossen habe. Beidseitig wurde sehr viel Gewebe entfernt, und die Mamillen mussten versetzt werden. Dabei kann es zu Komplikationen kommen, was leider auch bei mir der Fall war. Meine eine Brustwarze hat durch das Versetzen ihre Farbe verloren, was jedoch häufig auftritt. Die andere ist aber überhaupt nicht mehr sichtbar, sondern verliert sich im Narbengewebe. Dieser Verlust ist ein Stigma, mit dem ich nun leben muss. Aber trotzdem -die Operation bereue ich nicht, denn der vorherige zustand war völlig untragbar.

Durch die Pigmentierung, die Marlene Schmidt vorgenommen hat, wurde die rechte, die verblasste Brustwarze, farblich nachgezeichnet, und die linke, die verschwunden ist, wurde wie ein Bild völlig nachpigmentiert. Bei mir war diese Behandlung wirklich notwendig. Wenn man nach so einer Operation, die ja gut tun soll entstellt ist, dann fühlt man sich nach der Pigmentierung wieder viel besser, einfach nur für sich selbst, als Frau.

Natürlich hatte ich großes Pech, dass die eine Mamille total vernarbt ist. Aber wenn das nicht passiert wäre, hätte ich wahrscheinlich gar nicht nach Hilfe gesucht, hätte womöglich nie etwas über die Möglichkeiten einer Pigmentierung erfahren und hätte für immer mit zwei farblosen Brustwarzen gelebt. So gesehen ist diese Pigmentierung für mich das „i-Tüpfelchen", die Krönung und der gelungene Abschluss dieser Operation. Ja, Marlene Schmidt hat mir zwei kleine Kunstwerke erschaffen.

„Ich fühle mich als Frau wieder komplett“

Ich hatte Brustkrebs. Meine linke Brust musste abgenommen werden, und im Rahmen dieser Operation erfolgte dann der erneute Brustaufbau. In der Regel kann dabei die Brustwarze, die Mamille, erhalten bleiben und an einer anderen Stelle des Körpers, zum Beispiel in der Leistenbeuge, geparkt werden. Später, nach erfolgtem Brustaufbau, wird sie dann wieder eingesetzt. Das ist bei mir aber nicht so gemacht worden. Als ich aus der Narkose aufwachte, stellte ich fest, dass die Brustwarze, obwohl tumorfrei, entsorgt worden war. Meine gesunde rechte Brust musste etwas verkleinert werden, und hier hatte man die Mamille geteilt, entnommen, in der Leiste geparkt, und nach einem halben Jahr wurde sie der neu aufgebauten linken Brust aufgesetzt.

Ich habe mir meinen Busen dann immer wieder angeschaut, denn ich hoffte, dass das Ergebnis irgendwann einmal normal aussehen würde. Meine Ärzte sprachen von einem „wunderbaren kosmetischen Ergebnis" und „sehr guter Heilung". Ich selbst war nicht so begeistert. Auf der neu auf gebauten Brust verblasste die Farbe der Mamille fast völlig, und auf der reduzierten Brust wurden die Ränder etwas blasser. Sie sahen aus wie ausgefranst. Bei einer Nachsorgeuntersuchung vor über einem Jahr hat mir mein behandelnder Arzt dann den Flyer von Marlene Schmidt gezeigt. Ich habe mit ihr einen Termin vereinbart, und sie hat auf meiner Haut vorgezeichnet, wie eine Pigmentierung meiner Brustwarzen und der Warzenhöfe aussehen würde. Über die Farbe wurde eine Folie gelegt, so dass ich damit nach Hause gehen konnte. Dort habe ich mich meinem Mann gezeigt, und er hat sehr verständnisvoll reagiert: ,,Nur mir zuliebe musst Du das nicht auf Dich nehmen", sagte er. ,,wenn Du Dich aber damit besser fühlst, dann mach es." Später, nach der Pigmentierung, fand er dann, dass meine Brüste sehr gut aussehen.

Meine Freundinnen haben mich beim Schwimmen gesehen und waren der gleichen Meinung. Diese Bestätigung war mir sehr wichtig. Zu Beginn meiner Erkrankung, während der Behandlungen, der Chemotherapie und den Bestrahlungen, da war nur das Überleben wichtig. Alles andere kam später.

Aber das Aussehen, und das Bewusstsein, gut auszusehen, das ist sehr wichtig, um sich wieder gesund und stark zu fühlen. Wenn ich heute unter der Dusche stehe und nicht an meine Krankheit denke, fühle ich mich wieder komplett. Zwar nicht ganz so wie früher, aber fast. Ich selbst sehe natürlich den Unterschied, aber für Außenstehende sieht mein Busen bestimmt relativ normal aus, glaube ich. Ich gehe gern und oft schwimmen, und beim Duschen habe ich den Eindruck, dass den anderen Frauen, die mich nicht kennen, gar nichts Ungewöhnliches an mir auffällt. Marlene Schmidt versteht es vorzüglich, diesen optischen Eindruck zu erzielen.

Ich habe die Pigmentierungen meinem Frauenarzt gezeigt, und der meinte: ,,Das ist fantastisch. Es sieht völlig echt aus. u Inzwischen habe ich übrigens schon problemlos zwei Untersuchungen im MRT hinter mich gebracht. Im Gegensatz zu Tätowierungen sind nämlich die Farbstoffe, die beim Pigmentieren verwendet werden, metallfrei. Meinen Arzt habe ich gebeten, auch seine anderen Patientinnen auf diese Möglichkeit hinzuweisen. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass männlichen Ärzten solche Äußerlichkeiten nicht so wichtig zu sein scheinen. Vielen ist sicherlich nicht klar, was das Aussehen für eine Frau bedeutet und wie wichtig es für ihre Seele ist. Aber ich habe es selbst erlebt und kann es nachvollziehen. Gutes Aussehen, und zwar auch an diesen intimen Stellen des Körpers, macht ungeheuer viel aus. Es gibt einem ein viel besseres Gefühl. Ich selbst bin nun nach meiner Krankheit so weit gekommen, dass ich anderen Frauen in der gleichen Situation nur raten kann, sich von Marlene Schmidt behandeln zu lassen, damit es ihnen, genau wie mir, wieder besser geht."

Ich bin über meine Ärztin auf Frau Schmidt aufmerksam geworden! Um mir ein Bild zu verschaffen, habe ich an einem Infoabend teilgenommen! Und ich war begeistert! Begeistert von Marlene und von der Praxis. Bereits an dem Abend bekam ich einen Eindruck vom Ergebnis meiner neuen Brustwarze! Das Endergebnis übertraf jede Vorstellung! Vielen Dank! Frau Schmidt versteht ihre Arbeit außergewöhnlich gut und ist sehr mitfühlend und hilfsbereit! Die Termine bekommt man sehr schnell und es gibt keine Wartezeiten! Die „Kontrolle" erfolgt engmaschig!!!! Mach weiter!

Von der Diagnose bis zur Rekonstruktion - ein Weg der sich lohnt!

Im Alter von 47 Jahren wurde bei mir ein lobuläres Karzinom in der linken Brust festgestellt. Die Diagnose war sowohl für mich als auch für meine Familie ein Schock. Mit so etwas hatten wir nicht gerechnet!

Schon bald erfolgte die erste Operation, zunächst brusterhaltend. Bei der pathologischen Begutachtung stellte sich allerdings heraus, dass die Tumorränder einen zu geringen Abstand zum gesunden Gewebe hatten. Es konnte nicht gewährleistet werden, dass der Tumor komplett entfernt wurde. Mein Arzt empfahl mir daraufhin eine zweite Operation: entweder wieder brusterhaltend, aber mit dem Risiko, dass evtl. noch ein drittes Mal nachoperiert werden muss, oder eine komplette Amputation der Brust. Nach langer Überlegung und intensiven Gesprächen mit meinem Mann haben wir uns gemeinsam für eine Amputation entschieden mit der Option, später einen Brustwiederaufbau machen zu lassen. Ein Jahr nach Abschluss der Bestrahlungstherapie ließ ich schließlich eine Rekonstruktion der Brust mit Hilfe der Diep-Lappen-Plastik machen. Daran schloss sich wiederum nach etwa 6 Monaten eine Nippel-Rekonstruktion an. Was nun noch fehlte war das i-Tüpfelchen: die farbliche Wiederherstellung der Brustwarze und des Warzenvorhofes. Mittlerweile ist die Pigmentierung abgeschlossen und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen! Abgesehen von den Operationsnarben sehen beide Brüste nahezu identisch aus. Ich fühle mich wieder vollkommen als Frau, kann tief ausgeschnittene Kleidung tragen und wage es sogar, eine öffentliche Sauna zu besuchen.

Vorgeschichte
1983 verstarb meine Großmutter mütterlicherseits an Eierstockkrebs
2011 verstarb meine Mutter an Eierstockkrebs

Daraufhin wurde ein Gentest auf erblichen Brust- und Eierstockkrebs anhand von Blut meiner Mutter durchgeführt mit dem Befund, dass keine Genmutation vorliegt. Somit stand fest das meine Schwester und ich auch keine Genmutation haben können und alles schien ein böser Zufall zu sein.

Diagnose
2018 erkrankte ich im Alter von 35 Jahren an einem TribleNegativen Brusttumor in der rechten Brust mit einem Durchmesser von 1,5 cm und einer 80% Teilungsrate.

Daraufhin wurde mir angeraten anhand von meinem Blut einen erneuten Gentest durchführen zu lassen, der leider positiv ausfiel. Bei mir liegt also eine Genmutation BRAC 1 vor. Das Blut meiner Mutter, das noch in der Datenbank zur Forschung vom Erblichen Brust- und Eierstockkrebs vorhanden war, wurde daraufhin erneute untersucht. Auch bei ihr wurde mit den neuen Methoden auf dem diagnostizierten Genstrang die Genmutation nachgewiesen.

Krankheitsverlauf
Zuerst wurden wie üblich alle Voruntersuchungen getätigt bei denen abgeklärt wurde, ob der Krebs bereits gestreut hat. Es wurde ein MRT der Brust, ein Knochenzynti, ein CT des Abdomens und eine Stanzung eines auffälligen Lymphknotens durchgeführt. Alle Untersuchungen waren ohne Befund, somit stand der Weiterbehandlung nichts mehr im Weg.

Ich entscheid mich mir Spritzen geben zu lassen, damit meine Periode ausbleibt und meine Eierstöcke nicht so stark durchblutet werden, somit die Chemo dort nicht so viel Schaden anrichtet und ich vielleicht noch eine Chance auf eine Familie haben kann. Die Kosten von rund 1.300€ habe ich natürlich selber tragen müssen. Desweiter entschied ich mich dazu das Verfahren der Kühlhaube während der Chemo anzuwenden, damit mir nicht alle Haare ausfallen. Auch da ging mir mein Wohlbefinden vor den Kosten von 1.200€ vor.

Zu beiden Kostenbelastungen versuchte ich bei der TKK Krankenkasse Zuschüsse zu erwirken, leider ohne Erfolg.

Als nächstens wurde mir ein Port eingesetzt, damit die Chemo besser und unkomplizierter zu verabreichen ist. Daraufhin folgten 16 Chemos (4 Stück mit Abstand von 3 Wochen / 2x Taxol und 1 Ox Abraksane im wöchentlichen Rhythmus).

Während dieser Zeit, Betroffene wissen was es für massive Auswirkungen auf den Körper hat, habe ich noch eine Schleimhautentzündung im Mund-Rachenraum bekommen. Jeder Bissen oder das Schlucken bereitete mir Schmerzen, der Onkologe verschrieb mir daraufhin eine Mundspülung, die aber keinen Erfolg brachte. Er meinte er hätte gute Erfahrungen mit einem Medikament namens Equinovo gemacht, dass allerdings sehr teuer ist (160€) und von der Krankenkasse wahrscheinlich nicht übernommen wird. Ich habe mich bezüglich der Kosten an meine Krankenkasse TKK gewandt und natürlich als Antwort bekommen, dass die Kosten nicht übernommen werden. Also habe ich mir die Tabletten auf meine Rechnung besorgt, da die Schmerzen unerträglich wurden. Die Tabletten haben nach ein paar Tagen prima geholfen. Nachdem die Chemo abgeschlossen war und ich einen kleinen operativen Eingriff hatte um das restliche Gewebe des Tumors entfernen zu lassen, kam einige Tage später die Nachricht vom Pathologen, dass das Gewebe eine komplett Remission hat, es bedeutet das keine Krebszellen mehr vorhanden waren, die Chemo damit super angeschlagen hat.

Da ich aus einer BRAC1 Familie stammt wurde mir nahe gelegt meine beiden Brüste amputieren zu lassen, weil ich eine 60% Rückfallwahrscheinlichkeit beidseits habe. Nach vielen schlaflosen Nächten stimmt ich dem zu. Ich vereinbarte mit der operierenden Ärztin, dass nach Möglichkeit meine Brustwarzen bitte erhalten bleiben. Nur falls die Durchblutung nicht funktioniert und damit der Erfolg des Eingriffes gefährdet ist habe ich einer Abnahme zugestimmt. Leider ist dieser Fall dann auch eingetreten und sie hat mir während der OP Neonippel aus meiner Haut geformt. Nach der Abnahme der Brust lag ich drei Wochen im Krankenhaus. Mir wurden Expander in beide Brüste gesetzt, die nach und nach mit Kochsalz gefüllt wurden um die Haut zu dehnen. Der Linke Expander ging kaputt und die Ärztin entschied sich zu operieren und mir die Silikonimplantate ein zu setzten.

Nun waren die Brüste wiederhergestellt und ich möchte an dieser Stelle meine operierende Ärztin der MHH lobend erwähnen was für schöne Brüste sie geformt hat. Allerdings ohne farbliche Brustwarzen ist das eigene körperliche Empfinden einer Frau doch stark eingeschränkt.

Nach der Abheilungsphase gab mir meine Ärztin aus der MHH die Telefonnummer von Frau Schmid. Wir vereinbarten ein Treffen bei einem Infoabend wo auch eine richtige pigmentierte Brustwarze gezeigt wurde und ab da wusste ich, genau so möchte ich das haben. Ich möchte mich wieder komplett fühlen. Die Anfrage bei der TKK Krankenkasse brachte allerdings wieder Ernüchterung in die Angelegenheit. Sie können die Kosten nicht übernehmen, da es sich um eine Pigmentistin (ich betone noch einmal eine zertifizierte Pigmentistin) und keine Ärztin handelt. Mir wurde eine Adresse in Osnabrück genannt, wo die Kosten übernommen werden.

Das würde für mich bedeuten von Hannover nach Osnabrück mindestens dreimal fahren, jeweils vier Stunden Fahrzeit und somit 3 Tage Urlaub nehmen und dann vielleicht ein Ergebnis mit dem ich nicht zufrieden bin? Nein .... das wollte ich mir nach dieser langen Krankheitsphase nun wirklich nicht mehr antun. Ich habe mir diese schwere Krankheit, sowie die Abnahme der Brüste und Brustwarzen nicht ausgesucht, aber die TKK Krankenkasse sieht die Brustwarzenpigmentierung als ein Schönheitsmerkmal an???

Bereits nach der ersten Behandlung bei Frau Schmid geht es mit psychisch wesentlich besser, ich brauche meine Brüste nicht mehr zu verstecken und fühle mich wieder komplett!
Vielen lieben Dank Marlene !!!

Ich bin überaus glücklich, dass ich auf Frau Schmidt aufmerksam wurde und sie mir seit Jahren meine Augenbrauen und den Lidstrich macht. Sie macht das so perfekt, dass es gar nicht auffällt, dass ich keine eigenen Augenbrauen mehr habe. Mit ihrer perfekten und liebevollen Behandlung in sehr angenehmem Ambiente gehe ich jedesmal glücklich heim. Ganz lieben Dank Frau Schmidt.

Ein langer Weg mit Happy End
Erfahrungsbericht einer glücklichen Patientin
 

Die familiäre Vorgeschichte
Meine Großmutter ist mit 52 Jahren an Brustkrebs erkrankt und verstorben Auch die Schwester meiner Großmutter ist an Brustkrebs erkrankt. Meine Mutter ist mit 47 Jahren an Brustkrebs erkrankt und verstarb leider schon im Alter von nur 52 Jahren. Ich habe meine Mutter auf dem Weg bis zu ihrem Tod begleitet. Mit ihr gelitten, mit ihr gehofft und am Ende doch verloren. Meine Tante, eine Schwester meiner Mutter ist mit 58 Jahren an Brustkrebs erkrankt. Erst auf der einen Seite mit sich anschließender Chemotherapie. Dann, nur einige Jahre später, erkrankte die andere Seite. Im Alter von 69 Jahren ist auch sie verstorben.

Mein „anderer“ Weg beginnt
Diesen Weg möchte ich nicht gehen. Deshalb habe ich mich 2011 zu einer genetischen Beratung in der MHH vorgestellt. Ergebnis: Eine Genmutation im Bereich der relevanten Gene BRCA1/BRCA2 liegt nicht vor, hieß es im Befund. Doch stand dort auch: „Eine genetische Prädisposition kann nicht ausgeschlossen werden.“ Aus diesem Grund wurde ich in ein Früherkennungsprogramm aufgenommen. Dieses Vorgehen war mir mich ein großes Glück, denn in der MRT-Untersuchung wurde eine artdiagnostisch unklare Stelle festgestellt. Es folgte eine MRT-gesteuerte Vakuumbiopsie und anschließend eine offene OP. Hierbei ergab sich der Befund einer B3-Läsion. Ein Zufallsbefund, der mir vielleicht das Leben gerettet hat.

Der Befund und seine Folgen
Im Alter von 44 Jahren erkrankte ich an einem lobulären Carcinoma in situ (LIN) der rechten Brust. Es ist bekannt, dass bei 50 Prozent der Frauen, die einen solchen Befund erhalten, innerhalb von fünf Jahren die andere Seite der Brust ebenfalls erkrankt. Daher ging ich nach diesem Befund jährlich zur Früherkennung: MRT, Mammographie und Mammasonographie sogar halbjährlich. Ich muss Ihnen nicht erklären, welche enorme psychische Belastung so etwas für einem Menschen ist. Als ich am 9. Mai 2017 erneut zur Früherkennung einen Termin in der MHH hatte, wurden zwei Stellen in der linken Brust erkannt, die – wie ich dann erfuhr – bereits 2015 schon mal gesehen, mir aber zum damaligen Zeitpunkt verschwiegen wurden. Es sollte daher erneut eine MRT-gesteuerte Vakuumbiopsie durchgeführt werden. Da ich mich zu diesem Zeitpunkt mit fast 49 Jahren am Anfang der Wechseljahre befand, gestaltet sich die Terminvereinbarung für einen solchen Eingriff absolut schwierig, da diese Untersuchung nur in der Zeit vom 7. bis 14. Zyklustag durchgeführt werden kann.

Es folgten mehrere Terminplanungen, die leider immer wieder verschoben werden mussten, was in mir eine psychische Belastung hervorrief, die es für mich zeitweise unmöglich machte, meinem Berufsalltag nachzukommen.

Am 22. Juni 2017 fand dann endlich in der MHH die vielfach verschobene MRT-gesteuerte Vakuumbiopsie statt. Mein Nervenkostüm war durch die lange zykluserzwungene Wartezeit schon sehr angekratzt, aber dann rückte doch scheinbar endlich ein Ergebnis in greifbare Nähe. „Wie auch immer es aussehen mag“, dachte ich mir. Es gab keine Alternative, also musste ich dadurch. Die Untersuchung begann: Vorbereitung, fixieren, Zugang legen, Kontrastmittel, rein in das Gerät, dessen Strahlung letztlich eher schädlich ist und auf der Untersuchungsvorgang selbst „in der Röhre“ kein Vergnügen darstellt. Zudem kann die häufige Gabe des Kontrastmittels für einige Organe schädlich sein. Nach all dem Warten, dem Hoffen auf ein Ergebnis und der präzisen medizinischen Vorbereitung, kam es dann doch zu keinem Untersuchungsergebnis, denn es konnte leider keine Biopsie durchgeführt werden, weil mein Brustdrüsengewebe zu viel Kontrastmittel aufgenommen hatte. Die beiden Stellen waren nicht zu lokalisiert. Also keine Biopsie und keine Ergebnisse. Ein herber Fehlschlag, der für die Seele einen echten Tiefpunkt darstellte. Die Wiederholung der MRT-Untersuchung wurde für September 2017 festgelegt. Die MRT-Kontrollen sollten zukünftig halbjährlich erfolgen.

Das Warten frisst die Seele auf
Man führe sich folgendes vor Augen: Seit dem 9. Mai wusste ich mit der Gewissheit, dass ich zwei Stellen in der linken Brust hatte, die beide je etwa eine Durchmesser von 11 Millimetern hatten und prominent auffielen. Mein innigster Wunsch war es, endlich wieder ein normales Leben zu führen – ohne Angst und ohne das Thema Brustkrebs. Nicht mehr die ständigen bohrenden Gedanken an eine nächste, bevorstehende Früherkennung ertragen zu müssen, durch die wieder etwas neues entdeckt werden könnte, um mir dann vielleicht die Brüste in vielen kleinen Schritten entfernen lassen müssen.

Meine Entscheidung zugunsten des Lebens
Sie war lange in mir gereift und gut überlegt: Meine Entscheidung zur prophylaktischen beidseitigen Mastektomie mit Sofortrekonstruktion durch Implantateinlagen. Neben allen Untersuchungen, den halbjährlichen und den jährlichen, den MRT-gesteuerten Vakuumbiopsien, möglichen offenen Operationen und den dann anstehenden Nachsorgebehandlungen, ist meine Krankheit eine immense seelische Belastung, die das Leben extrem beeinflusst.

Nachdem ich meiner Krankenkasse mit viel Schriftverkehr in beide Richtungen diese Gedanken und Überlegungen endlich verständlich machen konnte, erhielt ich die Bewilligung für die Kostenübernahme für meine OP zur prophylaktischen beidseitigen Mastektomie mit Sofortrekonstruktion durch Implantateinlage. Im September 2017 fand der Eingriff endlich statt.

Mein persönliches Happy End
Seit Mai 2019 sind meine Brüste nun auch optisch wieder wie gewünscht: Die Pigmentierung der Mamillen, die zwar leider nicht mit vollständiger Kostenübernahme meiner Krankenkasse durchgeführt werden könnte, hat nach all dem Bangen und Hoffen, dem Überlegen und Abwägen nun endlich ein für mich glückliches Ende gefunden. Mein Dank geht an Frau Schmidt. Ihr verdanke ich es, nun wieder mit Brustwarzen, die mir in Form und Farbe gefallen und zu mir passen, meinen weiteren Lebensweg zu gehen!

Beispiele

vorher / nachher

Sie können sich bereits durch diese Bilder vor Ihrem 1. Termin bei mir einen Eindruck von meiner Arbeit bei den anderen Betroffenen machen. Damit Sie sich ein Feedback holen und sich persönlich austauschen können, empfehle ich Ihnen die Teilnahme bei einem Infoabend in meiner Praxis.